Der CDU Faktencheck

24.08.2020

Die CDU Werdohl beleuchtet die von unseren Gegenkandidaten aufgestellten Thesen und überprüft diese.

Faktencheck 1: WK Warenhaus
Der Faktencheck: Video zum Thema WK-Warenhaus

Das Video des Bürgermeisterkandidaten Andreas Späinghaus zum Thema WK vom 6. August hat uns veranlasst, ihm einige diesbezüglich Fragen zu stellen, um außer einigen allgemeinen Phrasen mal konkrete Aussagen zu bekommen. Wir wollten wissen: Wie können / sollten wir uns denn um Entwicklungen auf einem privaten Grundstück kümmern? Wie lange dauern denn Standortentwicklungen im Einzelhandel so im Durchschnitt? Und - Was ist das für ein Strang an dem alle Werdohler am gleichen Ende ziehen sollen? Und wer zieht am anderen Ende?
Andreas Späinghaus hat geantwortet – nur nicht auf unsere Fragen.
Stattdessen beklagt er den Anblick des WK, wirf der Bürgermeisterin vor, die Bevölkerung nicht mit Informationen über die Weiterentwicklung des Standortes zu versorgen und möchte – auch ob der Corona-Bedingten Auswirkungen auf Einzelhandel und Gastronomie – mit Rat und Verwaltung Konzepte zur Weiterentwicklung der Innenstadt entwickeln.
Hier die Fakten:

1. Bei der Standortentwicklung des ehemaligen WK handelt es sich um den Privatgeschäftlichen Prozess des Ausgleichs der Interessen der Eigentümer und der potentiellen Investoren und Betreiber. Die Kommune kann da nur im Bereich des Baurechtes unterstützen und ggf. als Mediator tätig werden - natürlich auf höchst vertraulicher Ebene. Hier kritisiert der Bürgermeisterkandidat der SPD, dass die Bürgermeisterin etwaige Kenntnis nicht an die Bürger trägt - eine Vorgehensweise, die er in Bezug auf seine eigene geschäftliche Tätigkeit (Kundgetan in einem nichtöffentlichen Rahmen) auf das Schärfste verurteilt hat!

2. Der Rat unserer Stadt hat bereits seit längerem beschlossen, das Stadtentwicklungskonzept 2040 zu erstellen. Der Prozess ist – wenn auch Corona-bedingt etwas verlangsamt – im Gang.

3. Die Stadt Werdohl besitzt ein Einzelhandelskonzept. Je nach Entwicklungen am Standort „WK“ muss dieses aus planungsrechtlichen Gründen fortgeschrieben werden. Dort werden Entwicklungsmöglichkeiten des Einzelhandels in der Innenstadt beschrieben aber auch eingegrenzt.